Am Sonntag letzter Woche hatten wir wie immer 3 Gottesdienste. Am Sonntagmorgen fand der Gottesdienst hier im Cafe Common Ground statt. Danach hatten wir freie Zeit, die wir am Swimmingpool bei Sonnenschein verbrachten. Am Nachmittag fand der Internationale Gottesdienst im „Allson Hotel“ statt und abends hatten wir wieder Jugendstunde, auch diese war echt gut. Anschließend führten wir die Volunteers aus Amerika ins deutsche Essen ein, da es hier vor Ort ein deutsches Restaurant mit Spätzle, Wiener Schnitzel und Fleischküchchen gibt. Torte war ganz in seinem Element und auch die Amis betonten, dass sie noch nie so gutes Essen gegessen hatten.
Am Montagmorgen ging es für uns beide auf nach Battambang. Battambang ist eine größere Stadt hier, ca. 2-3 Stunden von Siem Reap entfernt. Dort wird im Juni unser Jugendcamp stattfinden und wir schauten uns die Räumlichkeiten an, trafen diverse Vorbereitungen und suchten ein Hotel / Gästehaus für die Volunteere und uns.
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag verliefen immer gleich. In der Frühe standen wir auf, um unseren Jugendraum im Kinderheim weiter zu streichen. Wir nähern uns auch endlich dem Ende und hoffen ihn nächste Woche Montag fertig stellen zu können. Nachmittags besuchten wir den Englischunterricht. Wir haben letzte Woche beschlossen den hiesigen von PCL angebotenen Englischunterricht zu besuchen. Wir besuchen nun 2 verschiedene Kurse. Da wir in Woche 4 einstiegen, hatten wir diese Woche die Zwischentests, was bedeutete Vokabeln, Vokabeln und Grammatik lernen. Zum Glück haben wir auch das nun hinter uns.
Am Donnerstag hatten Carol (die andere Krankenschwester) und ich wieder unseren medizinischen Einsatz, diesmal im Kinderheim. Es waren wieder viele Leute aus dem Dorf da und wir konnten ihnen teilweise helfen.
Am Freitag hatten wir unseren Vorbereitungstag, wir bereiten unsere Jugendstunde, unseren Jüngerschaftskurs für das Jugendteam und andere Sachen vor. Abends ging Torte zu einem Männertreffen und wir Frauen trafen uns zum Indisch-Essen, super lecker.
Heute ist unser freier Tag und wir werden am Nachmittag eine Schweizerfamilie hier besuchen gehen. Das bedeutet endlich wieder Deutsch (Schweizerdeutsch) reden.
Gottes Segen
Torte und Reni
Freitag, 28. Mai 2010
Freitag, 21. Mai 2010
Praktisch, Praktisch...
Am Sonntag letzter Woche hatten wir eine super Jugendstunde, wir haben echt Gottes Gegenwart erlebt. Die Anbetungszeit war genial und anschließend hat Torte über das Thema WWJD (What Would Jesus Do) gepredigt.
Am Montag haben wir 250 Wasserfilter an ein Dorf im „middle of nowhere“ hier verteilt. Über 60% der Krankheiten sind auf die schlechte Wasserqualität zurück zu führen. Wir waren echt froh, dass wir so vielen Menschen helfen konnten.
Diese Woche brachte viele praktische Arbeiten mit sich.
Einmal haben Torte und ein einheimischer Mitarbeiter hier die Wände im oberen Teil des Common Ground Cafes neu verspachtelt und anschließend haben wir den oberen Teil neu gestrichen. Gestern haben wir es endlich fertig gestellt und auch Torte ist sehr glücklich darüber, da er nun nicht mehr um 4.00 Uhr morgens aufstehen muss (die Arbeiten im Cafe mussten größtenteils vor dem Eintreffen der Gäste getätigt werden).
Dann haben wir die Woche noch neu begonnen den Jugendraum im Kinderheim zu renovieren. Erst einmal hieß es die Wände zu putzen, da diese aufgrund des ständigen Staubes hier super dreckig waren. Selbst beim 3. Mal war das Wasser immer noch sehr dreckig. Dann haben wir mit dem Streichen begonnen, leider können wir es die Woche nicht mehr beenden.
Dann hatte auch ich diese Woche meinen ersten klinischen Einsatz mit einer anderen amerikanischen Krankenschwester zusammen. Wir sind wirklich bis ans Ende der Welt gefahren und sind dort in einem Dorf medizinisch tätig geworden. Wir haben ca. 55 Patienten in 2,5 Stunden angeschaut. Wir haben vor allem die Vitalzeichen (Puls, Blutdruck) gemacht und sie anschließend nach ihren Symptomen befragt. Teilweise konnten wir Schmerzmittel gegen zum Beispiel Rückenschmerzen vom vielen Tragen und Heben geben, teilweise mussten wir sie aber auch an einen Arzt verweisen. Leider können sich viele keinen Arzt leisten, daher hoffe ich, dass wir ihnen wirklich helfen konnten.
Diese Woche haben wir also viel praktisch gearbeitet.
Außerdem warten wir hier alle auf den Regen, da das ganze Land, die Flüsse und alles hier super trocken sind.
Zudem haben wir die Woche auch eine Gebetserhörung erlebt. Wir haben uns hier echt ein Motorrad gewünscht, damit wir einfach flexibler sind und auch mal unabhängig von anderen zum Beispiel ins Kinderheim können. Gott hat unsere Gebete erhört: Wir können uns hier kostenlos ein Motorrad von einer Bekannten ausleihen, die ihres nicht braucht.
Gottes Segen
Torte und Reni
Am Montag haben wir 250 Wasserfilter an ein Dorf im „middle of nowhere“ hier verteilt. Über 60% der Krankheiten sind auf die schlechte Wasserqualität zurück zu führen. Wir waren echt froh, dass wir so vielen Menschen helfen konnten.
Diese Woche brachte viele praktische Arbeiten mit sich.
Einmal haben Torte und ein einheimischer Mitarbeiter hier die Wände im oberen Teil des Common Ground Cafes neu verspachtelt und anschließend haben wir den oberen Teil neu gestrichen. Gestern haben wir es endlich fertig gestellt und auch Torte ist sehr glücklich darüber, da er nun nicht mehr um 4.00 Uhr morgens aufstehen muss (die Arbeiten im Cafe mussten größtenteils vor dem Eintreffen der Gäste getätigt werden).
Dann haben wir die Woche noch neu begonnen den Jugendraum im Kinderheim zu renovieren. Erst einmal hieß es die Wände zu putzen, da diese aufgrund des ständigen Staubes hier super dreckig waren. Selbst beim 3. Mal war das Wasser immer noch sehr dreckig. Dann haben wir mit dem Streichen begonnen, leider können wir es die Woche nicht mehr beenden.
Dann hatte auch ich diese Woche meinen ersten klinischen Einsatz mit einer anderen amerikanischen Krankenschwester zusammen. Wir sind wirklich bis ans Ende der Welt gefahren und sind dort in einem Dorf medizinisch tätig geworden. Wir haben ca. 55 Patienten in 2,5 Stunden angeschaut. Wir haben vor allem die Vitalzeichen (Puls, Blutdruck) gemacht und sie anschließend nach ihren Symptomen befragt. Teilweise konnten wir Schmerzmittel gegen zum Beispiel Rückenschmerzen vom vielen Tragen und Heben geben, teilweise mussten wir sie aber auch an einen Arzt verweisen. Leider können sich viele keinen Arzt leisten, daher hoffe ich, dass wir ihnen wirklich helfen konnten.
Diese Woche haben wir also viel praktisch gearbeitet.
Außerdem warten wir hier alle auf den Regen, da das ganze Land, die Flüsse und alles hier super trocken sind.
Zudem haben wir die Woche auch eine Gebetserhörung erlebt. Wir haben uns hier echt ein Motorrad gewünscht, damit wir einfach flexibler sind und auch mal unabhängig von anderen zum Beispiel ins Kinderheim können. Gott hat unsere Gebete erhört: Wir können uns hier kostenlos ein Motorrad von einer Bekannten ausleihen, die ihres nicht braucht.
Gottes Segen
Torte und Reni
Freitag, 14. Mai 2010
Mission Life
Am Montag dieser Woche hatten wir unseren Putz- und Aufräumtag, außerdem bereitete Torte seine Predigt und ich meine Kinderstunde vor.
Am Dienstag ging es für uns wie immer früh los ins Niemandsland, wo Torte auch diese Woche predigen sollte. Zwar waren wir schlechte Straßenverhältnisse gewöhnt, aber so was hatten wir noch nicht gesehen. Die Leute aus dem Dorf fixierten ihre Straße neu und somit entstanden erstmal riesige Löcher, hoch und ganz tief runter usw., bis wir mit dem Bus nicht mehr weiter konnten. Also entschieden wir uns zu laufen, doch zum Glück holten uns nach ca. 15 Minuten die Leute von der Gemeinde mit Motorrädern ab, es war trotzdem eine aufregende Fahrt. Torte redete über die Geschichte von Bartimäus und zusammen mit den Leuten aus dem Dorf spielten wir die Geschichte nach, das war echt sehr lustig.
Nachmittags gingen wir noch ins Kinderheim, um mit den Kindern zu spielen. Torte war nach einem Volleyballspiel sehr stark aus der Puste und komplett durchgeschwitzt. Abends gingen wir noch gemütlich essen.
Der Mittwoch begann mit einem Leitertreffen, da neue Volunteers aus der USA aufgrund ihres Studiums gekommen waren und wir besprachen die weitere Monatsplanung. Abends zeigten wir ihnen ein bisschen die Stadt.
Außerdem ist am Mittwoch ein neuer kambodian. Erdenbürger geboren, er heißt Jonathan und ist der Sohn von einem einheimischen Mitarbeiter hier. Er ist sehr süß und wirklich sehr klein. Trotzdem waren wir ein bisschen geschockt, da die Frau mit ihrem Kind schon nach einem Tag aus dem Krankenhaus entlassen wurde, außerdem gibt es hier keine Hebamme, die die Mutter in der Versorgung ihres Kindes anleitet und die die Rückbildung der Gebärorgane bei der Frau überwacht. Das Kind hat hier keine Windeln, nur ein bisschen Klopapier liegt unter seinem Popo. Es hat fast keine Kleidung und es liegt auf einer Decke auf dem Boden. Es ist sehr hart für uns als Deutsche das zu sehen, auf der anderen Seite werden auch diese Kinder hier groß.
Donnerstag und Freitag war vormittags immer eine kleine Ferienbibelschule für die Kids aus dem Waisenhaus und aus dem Dorf. Sie lernten Geschichten über Jesus, spielten und bastelten zusammen.
Am Freitagnachmittag ging es für uns wieder auf den öffentlichen Platz zusammen mit der Jugendgruppe, um mit den Straßenkindern zu spielen. Es waren wieder ca. 100 Kinder da und sie hingen an uns wie die Kletten. Diesmal hatten wir verschiedene Spielstationen vorbereitet und nach deren Beendigung bekamen sie etwas kostenloses zu essen. Eine Spielstation war „Eierlaufen“ und danach bekamen die Kinder das Ei geschenkt. Ich glaube, sie liebten das Ei mehr wie das Spiel. Es war echt ein super Nachmittag.
Heute und morgen passen Torte und ich auf Missionarskinder für 3 Stunden auf, da diese hier ein Missionarstreffen haben. Es ist echt harte Arbeit, aber trotzdem waren die Kids irgendwie süß und es hat Spaß gemacht. Zudem haben wir neue Freundschaften geschlossen.
Gottes Segen
Torte und Reni
Am Dienstag ging es für uns wie immer früh los ins Niemandsland, wo Torte auch diese Woche predigen sollte. Zwar waren wir schlechte Straßenverhältnisse gewöhnt, aber so was hatten wir noch nicht gesehen. Die Leute aus dem Dorf fixierten ihre Straße neu und somit entstanden erstmal riesige Löcher, hoch und ganz tief runter usw., bis wir mit dem Bus nicht mehr weiter konnten. Also entschieden wir uns zu laufen, doch zum Glück holten uns nach ca. 15 Minuten die Leute von der Gemeinde mit Motorrädern ab, es war trotzdem eine aufregende Fahrt. Torte redete über die Geschichte von Bartimäus und zusammen mit den Leuten aus dem Dorf spielten wir die Geschichte nach, das war echt sehr lustig.
Nachmittags gingen wir noch ins Kinderheim, um mit den Kindern zu spielen. Torte war nach einem Volleyballspiel sehr stark aus der Puste und komplett durchgeschwitzt. Abends gingen wir noch gemütlich essen.
Der Mittwoch begann mit einem Leitertreffen, da neue Volunteers aus der USA aufgrund ihres Studiums gekommen waren und wir besprachen die weitere Monatsplanung. Abends zeigten wir ihnen ein bisschen die Stadt.
Außerdem ist am Mittwoch ein neuer kambodian. Erdenbürger geboren, er heißt Jonathan und ist der Sohn von einem einheimischen Mitarbeiter hier. Er ist sehr süß und wirklich sehr klein. Trotzdem waren wir ein bisschen geschockt, da die Frau mit ihrem Kind schon nach einem Tag aus dem Krankenhaus entlassen wurde, außerdem gibt es hier keine Hebamme, die die Mutter in der Versorgung ihres Kindes anleitet und die die Rückbildung der Gebärorgane bei der Frau überwacht. Das Kind hat hier keine Windeln, nur ein bisschen Klopapier liegt unter seinem Popo. Es hat fast keine Kleidung und es liegt auf einer Decke auf dem Boden. Es ist sehr hart für uns als Deutsche das zu sehen, auf der anderen Seite werden auch diese Kinder hier groß.
Donnerstag und Freitag war vormittags immer eine kleine Ferienbibelschule für die Kids aus dem Waisenhaus und aus dem Dorf. Sie lernten Geschichten über Jesus, spielten und bastelten zusammen.
Am Freitagnachmittag ging es für uns wieder auf den öffentlichen Platz zusammen mit der Jugendgruppe, um mit den Straßenkindern zu spielen. Es waren wieder ca. 100 Kinder da und sie hingen an uns wie die Kletten. Diesmal hatten wir verschiedene Spielstationen vorbereitet und nach deren Beendigung bekamen sie etwas kostenloses zu essen. Eine Spielstation war „Eierlaufen“ und danach bekamen die Kinder das Ei geschenkt. Ich glaube, sie liebten das Ei mehr wie das Spiel. Es war echt ein super Nachmittag.
Heute und morgen passen Torte und ich auf Missionarskinder für 3 Stunden auf, da diese hier ein Missionarstreffen haben. Es ist echt harte Arbeit, aber trotzdem waren die Kids irgendwie süß und es hat Spaß gemacht. Zudem haben wir neue Freundschaften geschlossen.
Gottes Segen
Torte und Reni
Freitag, 7. Mai 2010
Schock in Phnom Penh
Unsere Woche begann etwas ruhiger. Am Montag waren wir wieder im Kinderheim und eine andere freiwillige Helferin brachte ihnen die englischen Grundlagen (Multiplikation, Addition,…) in Mathe bei bzw. versuchte es. Im Anschluss daran unterrichteten Torte und ich wieder eins-zu-eins, um das Ganze nochmals zu vertiefen.
Am Dienstagmorgen ging es für uns früh los ins Niemandsland. Dort fand der wöchentliche Gottesdienst statt, bei dem Torte predigen durfte. Anschließend spielten wir das Spiel „ Faules Ei“ mit den Kids und sie waren begeistert ebenso wie die Erwachsenen.
Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus nach Phnom Penh, die Fahrt dauerte 6 Stunden, zum Glück war eine Klimaanlage vorhanden. Phnom Penh ist die Hauptstadt von Kambodscha und PCL hat dort einen weiteren Arbeitszweig mit einem Kinderheim. Wir trafen uns dort mit anderen Jugendlichen und Mitarbeitern, um das Jugendcamp im Juni vorzubereiten.
Nachdem wir das Hotel einmal wechselten, landeten wir in einem Guest House, das zwar okay war, aber in dem sich unser Badezimmer außerhalb des Zimmers befand.
Abends waren wir mit den Jugendlichen zusammen essen und Matt (der Leiter vom Kinderheim in Siem Reap) lud 2 einheimische, arme Kinder zum Essen ein, er hatte sie schon mehrmals bei früheren Aufenthalten kennen gelernt. Plötzlich ging alles ganz schnell, die Polizei kam und nahm das kleinere der 2 Mädchen sehr grob mit. Er packte sie am Arm und lud sie heulend in ein Tuk-Tuk ein und brachte sie in die Polizeistation. Matt versuchte noch zu erklären, dass er die Mädchen eingeladen hatte und dass die Mädchen eine Mutter haben, aber zu spät, das Kind war weg. Man hörte nur noch das Schreien des Kindes und es brach einem wirklich das Herz.
Wie ihr alle wisst, sind die Polizei und die Regierung hier sehr korrupt und sie arbeiten zusammen mit Organisationen die junge Mädchen als Prostituierte verkaufen. Wir waren alle geschockt.
Danach beteten wir als erstes und plötzlich brachte jemand die Mutter der Mädchen. Matt fuhr die halbe Nacht mit ihr zu verschiedenen Polizeistationen bis sie das Mädchen schließlich fanden. Anfangs wollte die Polizei das Mädchen nicht rausrücken, aber letztendlich konnten sie nicht anders, da das Mädchen keine Waise war. Sie sagten jedoch, dass wenn sie das Mädchen noch einmal sehen, sie es wegbringen würden und die Mutter das Kind nie wieder sehen wird. Am Freitag setzte sich Matt mit einem dortigen Leiter wegen der Situation in Verbindung und die Familie ist nun sicher untergebracht.
Das war echt ein Erlebnis und hat uns einen kleinen Schock versetzt.
Am Donnerstag trafen wir uns mit unseren beiden Jugendgruppen auf einer Art überdachten und erhöhtem Steg am Fluß Mekong. Dort saßen wir den ganzen Tag auf Matten und besprachen den Ablauf des Camps, unsere Sitzmuskeln müssen sich erst noch an das viele Sitzen hier in Asien gewöhnen.
Auch das Essen ist hier sehr gewöhnungsbedürftig, trockener Reis, viel Gemüse, chicken and fish. Unsere Mägen gewöhnen sich langsam daran, aber das Coole ist, dass es hier so gutes Eis in Siem Reap gibt.
Am Freitag sind wir wieder 6 Stunden zurück nach Siem Reap mit dem Bus gefahren und heute Abend sind wir in dem Cafe, da wir hier heute ein Konzert haben. Es ist schön chillig und wir genießen das Miteinander.
Liebe Grüße Torte und Reni
Am Dienstagmorgen ging es für uns früh los ins Niemandsland. Dort fand der wöchentliche Gottesdienst statt, bei dem Torte predigen durfte. Anschließend spielten wir das Spiel „ Faules Ei“ mit den Kids und sie waren begeistert ebenso wie die Erwachsenen.
Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus nach Phnom Penh, die Fahrt dauerte 6 Stunden, zum Glück war eine Klimaanlage vorhanden. Phnom Penh ist die Hauptstadt von Kambodscha und PCL hat dort einen weiteren Arbeitszweig mit einem Kinderheim. Wir trafen uns dort mit anderen Jugendlichen und Mitarbeitern, um das Jugendcamp im Juni vorzubereiten.
Nachdem wir das Hotel einmal wechselten, landeten wir in einem Guest House, das zwar okay war, aber in dem sich unser Badezimmer außerhalb des Zimmers befand.
Abends waren wir mit den Jugendlichen zusammen essen und Matt (der Leiter vom Kinderheim in Siem Reap) lud 2 einheimische, arme Kinder zum Essen ein, er hatte sie schon mehrmals bei früheren Aufenthalten kennen gelernt. Plötzlich ging alles ganz schnell, die Polizei kam und nahm das kleinere der 2 Mädchen sehr grob mit. Er packte sie am Arm und lud sie heulend in ein Tuk-Tuk ein und brachte sie in die Polizeistation. Matt versuchte noch zu erklären, dass er die Mädchen eingeladen hatte und dass die Mädchen eine Mutter haben, aber zu spät, das Kind war weg. Man hörte nur noch das Schreien des Kindes und es brach einem wirklich das Herz.
Wie ihr alle wisst, sind die Polizei und die Regierung hier sehr korrupt und sie arbeiten zusammen mit Organisationen die junge Mädchen als Prostituierte verkaufen. Wir waren alle geschockt.
Danach beteten wir als erstes und plötzlich brachte jemand die Mutter der Mädchen. Matt fuhr die halbe Nacht mit ihr zu verschiedenen Polizeistationen bis sie das Mädchen schließlich fanden. Anfangs wollte die Polizei das Mädchen nicht rausrücken, aber letztendlich konnten sie nicht anders, da das Mädchen keine Waise war. Sie sagten jedoch, dass wenn sie das Mädchen noch einmal sehen, sie es wegbringen würden und die Mutter das Kind nie wieder sehen wird. Am Freitag setzte sich Matt mit einem dortigen Leiter wegen der Situation in Verbindung und die Familie ist nun sicher untergebracht.
Das war echt ein Erlebnis und hat uns einen kleinen Schock versetzt.
Am Donnerstag trafen wir uns mit unseren beiden Jugendgruppen auf einer Art überdachten und erhöhtem Steg am Fluß Mekong. Dort saßen wir den ganzen Tag auf Matten und besprachen den Ablauf des Camps, unsere Sitzmuskeln müssen sich erst noch an das viele Sitzen hier in Asien gewöhnen.
Auch das Essen ist hier sehr gewöhnungsbedürftig, trockener Reis, viel Gemüse, chicken and fish. Unsere Mägen gewöhnen sich langsam daran, aber das Coole ist, dass es hier so gutes Eis in Siem Reap gibt.
Am Freitag sind wir wieder 6 Stunden zurück nach Siem Reap mit dem Bus gefahren und heute Abend sind wir in dem Cafe, da wir hier heute ein Konzert haben. Es ist schön chillig und wir genießen das Miteinander.
Liebe Grüße Torte und Reni
Sonntag, 2. Mai 2010
unsere erste Woche in Siem Reap
Somit ist unsere erste Woche in Kambodscha rum, wie die Zeit vergeht!
Diese Woche waren wir öfters im Kinderheim, um mit den Kids zu spielen oder sie auch zu unterrichten. Wir haben Mathe unterrichtet, was schon ne Herausforderung auf Englisch war, aber dadurch werden wir in der Sprache immer besser.
Ein besonderes Highlight war, dass wir mit ein paar Jugendlichen aus dem Kinderheim am Mittwoch auf einem öffentlichen Platz (Slum) waren und mit den dortigen Kids (ca. 80-100 Kids) gespielt haben. Das war echt cool und herausfordernd. Die Kids sind super süß aber auch super dreckig, natürlich wollen sie alle an dir hochklettern und deine Hand halten. Die Jungs haben es besonders geliebt an Torte rumzuklettern, da sie meist keine Väter haben. Dieses Kindertreffen soll nun zu einer festen Einrichtung werden und am Montag ist ein erstes Treffen, um das nächste Kidsmeeting besser zu planen. Gerne dürft ihr dafür beten.
Ein wirkliches Erlebnis war der asiatische Boxkampf, den wir live gesehen haben mit einem Teil der Jugend.
Heute haben wir 3 Gottesdienste. Der 1. Gottesdienst findet im Kinderheim statt. Das Kinderheim umfasst ca. 26 Kids, zu dem Gottesdienst kommen aber noch ca. 100 Kids aus der Umgebung dazu. Erst wird Lobpreis gemacht, danach teilen wir die Gruppe in Kleingruppen auf, um das Thema altersgerecht vermitteln zu können und anschließend gibt es noch ein gemeinsames Mittagessen.
Der 2. Gottesdienst ist heute Nachmittag ein internationaler, mit allen Missionaren aus der Stadt. Heute Abend treffen wir uns das erste Mal mit der Jugend.
Damit liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns und wir sind Gott echt dankbar für seine Bewahrung und seinen Segen.
Bitte betet für uns.
Gerne dürft ihr uns auch eine Mail schreiben.
Liebe Grüße Torte und Reni
Diese Woche waren wir öfters im Kinderheim, um mit den Kids zu spielen oder sie auch zu unterrichten. Wir haben Mathe unterrichtet, was schon ne Herausforderung auf Englisch war, aber dadurch werden wir in der Sprache immer besser.
Ein besonderes Highlight war, dass wir mit ein paar Jugendlichen aus dem Kinderheim am Mittwoch auf einem öffentlichen Platz (Slum) waren und mit den dortigen Kids (ca. 80-100 Kids) gespielt haben. Das war echt cool und herausfordernd. Die Kids sind super süß aber auch super dreckig, natürlich wollen sie alle an dir hochklettern und deine Hand halten. Die Jungs haben es besonders geliebt an Torte rumzuklettern, da sie meist keine Väter haben. Dieses Kindertreffen soll nun zu einer festen Einrichtung werden und am Montag ist ein erstes Treffen, um das nächste Kidsmeeting besser zu planen. Gerne dürft ihr dafür beten.
Ein wirkliches Erlebnis war der asiatische Boxkampf, den wir live gesehen haben mit einem Teil der Jugend.
Heute haben wir 3 Gottesdienste. Der 1. Gottesdienst findet im Kinderheim statt. Das Kinderheim umfasst ca. 26 Kids, zu dem Gottesdienst kommen aber noch ca. 100 Kids aus der Umgebung dazu. Erst wird Lobpreis gemacht, danach teilen wir die Gruppe in Kleingruppen auf, um das Thema altersgerecht vermitteln zu können und anschließend gibt es noch ein gemeinsames Mittagessen.
Der 2. Gottesdienst ist heute Nachmittag ein internationaler, mit allen Missionaren aus der Stadt. Heute Abend treffen wir uns das erste Mal mit der Jugend.
Damit liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns und wir sind Gott echt dankbar für seine Bewahrung und seinen Segen.
Bitte betet für uns.
Gerne dürft ihr uns auch eine Mail schreiben.
Liebe Grüße Torte und Reni
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