Mittwoch, 30. Juni 2010

Urlaub in Singapur und Malaysia

So, dieses Mal habt ihr ein ganz besonderes Vergnügen. Ihr dürft von unserem wohlverdienten Urlaub in Asien lesen. Zu allererst muss man sagen, dass Asien ein super interessanter Kontinent ist, voller Gegensätze, freundlicher Menschen, vieler Religionen und Bräuche. Wir hätten, denke ich, nie gedacht, dass uns Asien so faszinieren würde.
Also nun beginne ich mal von vorne. Letzte Woche Mittwoch starteten wir noch müde vom Schlafmangel des Jugendcamps in aller Frühe unseren Flug über Kuala Lumpur nach Singapur. Dann kamen wir in Singapur an und erlebten erst mal einen richtigen Kulturschock. Singapur ist nicht wirklich ein typisches asiatisches Land, es ist mehr „Klein-Art-New-York“, voller Multimillionäre und voller Shopping-Malls mit Armani, Gucci…. Singapur ist ein super teueres Land und so waren wir Gott echt dankbar für unsere neue Freundin aus Singapur, in deren Appartment wir übernachten konnten. Wir hatten sie in Siem Reap kennengelernt, da sie im Kinderheim von ihrer Universität aus einen Einsatz machte. Solche Gastfreundschaft haben wir echt selten erlebt. Natürlich packten wir unsere 1,5 Tage Singapur voll mit Sightseeing.
Anschließend ging es mit Bus und Fähre weiter auf eine der „schönsten Inseln der Welt“. Wir gingen nach Tioman, welches eine malaysische Insel ist. Dies ist wirklich eine Trauminsel mit kristallklarem Wasser, fast weißem Sand und menschenleeren Stränden. Die nächsten 2,5 Tage verbrachten wir mit Schlafen, Chillen, Lesen (sogar Torte liest momentan ein Buch) und mit Schnorcheln. Wir haben traumhafte bunte Fische und Korallenriffe gesehen. Wunderschön, wie Gott die Welt geschaffen hat.
Anschließend kam Leyla aus Singapur, holte uns ab und fuhr uns weiter nach Kuala Lumpur. Kuala Lumpur ist die Hauptstadt von Malaysia und eine echt schöne Stadt. Besonders beeindruckend sind natürlich die Petronas Twin Towers (bekannt auch aus dem Film „Verlockende Falle“). Außerdem kann man hier für viel weniger Geld shoppen gehen als in Singapur.
Während wir diese Zeilen schreiben, verbringen wir die letzte Nacht am Flughafen hier in Kuala Lumpur. Der Grund dafür ist, dass der Flughafen soweit außerhalb liegt und es schwierig ist früh morgens an den Flughafen zu kommen. Also übernachten wir halt hier am Terminal 1.

Gottes Segen
Torte und Reni

Montag, 21. Juni 2010

Camp in Cambodia

Letzte Woche Montag haben wir mal wieder die Internationale Schule für Missionarskinder weitergestrichen und die Volunteere aus der USA haben es die Woche auch fertig gestellt.
Am Dienstag kam ein neues Team von der LEE - Universität, um uns bei dem Camp zu unterstützen. Sie sind ein 20köpfiges Team und alles Business-Studenten, die davor schon 4 Wochen in Singapur gearbeitet haben. So haben die Männer aus dem Team und Torte 2 Tage lang kambodian. Häuser in dem Dorf in“ the middle of nowhere“ gebaut. Es war ein einmaliges Erlebnis und sehr einprägsam, da sich die Einheimischen nicht mal etwas von Torte als Holztechniker sagen lassen wollten. Trotzdem hatten sie natürlich viel Spaß zusammen.
Die Mädels aus dem Team und ich haben das Mädchenzimmer im Kinderheim gestrichen. Auch wir hatten viel Spaß zusammen.
Am Donnerstag galt es dann die letzten Dinge für das Jugendcamp vorzubereiten. Außerdem fuhr ein Team schon am Donnerstag los, um den Campplatz für die 280 Kids vorzubereiten. Unterwegs ereignete sich dann ein tragischer Unfall, da sich ein Teil vom Truck ohne Grund löste und so 2 Kids rausgeschleudert wurden. Ein Junge aus dem Kinderheim war kurz bewusstlos und anschließend wurde eine Gehirnblutung diagnostiziert. So verbrachten wir den Donnerstag viel im Gebet und Gott sei Dank hat das Gehirn die Blutung von selber resorbiert und heute am Montag wurde er schon wieder entlassen. Wir sind Gott so dankbar für das Wunder. Außerdem wurde kein anderes Kind richtig schlimm außer Hautschürfungen verletzt. Das war echt Bewahrung.
Das Camp begann dann am Freitagnachmittag und ging bis Montagmorgen. Es war echt erlebnisreich, spannend und herausfordernd. Ich denke, die größte Herausforderung für uns war die Hitze und der wenige Schlaf, da die Einheimischen immer sehr früh aufstehen. Trotzdem war es eine gute Zeit zusammen.
Heute abend waren wir dann mal wieder richtig was gutes Essen (nach 3 Tage nur Reis), nämlich Wiener Schnitzel im Deutschen Restaurant. Anschließend hatten wir noch eine Fish - Massage. Das bedeutet, dass Fische in einem Pool sind, in welchen man seine Füße reinhält und die Fische fressen dann die tote Haut ab. Am Anfang war es zum Schreien und super kitzelig, aber zum Schluß hatte man glatte und "neue" Füße. Echt cool.

Gottes Segen
Torte und Reni

Freitag, 11. Juni 2010

Busy, Busy...

Diese Woche muss ich noch einen Nachtrag von letzter Woche Samstag machen. Am Samstag hatten wir abends noch einen Spieleabend bei neuseeländischen Freunden, welcher sehr schön war. Aber das Beste daran war, dass wir eine Nutella geschenkt bekommen haben. Wir haben uns mega gefreut, da Nutella hier so teuer ist. Also haben wir die Woche viel Brot mit Nutella gegessen. 
Am Sonntag hatten wir die Eröffnungsfeier für den fertig gestrichenen Jugendraum. Das war echt ein schönes Erlebnis, zudem wir zusammen mit der Jugend das Abendmahl gefeiert haben und anschließend gemeinsam gegessen haben.
Am Montag hieß es für uns um 4 Uhr morgens aufzustehen, das war echt anstrengend, da wir nach Angkor Wat gegangen sind. Ihr wisst sicherlich, dass Angkor Wat die berühmten uralten Tempelanlagen sind. Torte haben die alten Tempel sehr gefallen. Mir zwar auch, aber nach einiger Zeit war es immer das gleiche und es war natürlich wieder sehr heiß. Neue Bilder sind da!!!
Am Dienstag haben wir wieder mit dem Streichen angefangen, was auch anderes tun?!  Nein, wir streichen jetzt ein paar Räume in der neuen Internationalen Schule für Missionarskinder und ich hoffe, dass wir es auch bald beenden können.
Am Mittwoch hatten wir eine „vacation bible school“ im Niemandsland. Es war echt cool und die Kinder sowie die Erwachsenen haben die Spiele und das Basteln geliebt.
Am Donnerstagmorgen hatte ich mal wieder einen klinischen Einsatz im Kinderheim. Dieser war echt witzig, da viele Kinder aus dem Dorf gekommen waren. Sie sahen super gesund aus, aber plötzlich wollten sie alle Medizin und hatten eine Erkältung oder Fieber oder Kopfschmerzen. Aber alle haben dich dabei angelacht. Donnerstag- und Freitagnachmittag haben wir mal wieder gestrichen.
Am Freitagmorgen hatten wir das Jüngerschaftstraining für das Jugendteam und ich habe zum ersten Mal eine Andacht auf Englisch gehalten. Immer gibt es ein erstes Mal und auch das haben wir geschafft. Abends haben wir, wie sollte es auch anders sein, das Eröffnungsspiel der WM im Cafe angesehen.

Gottes Segen
Torte und Reni

Freitag, 4. Juni 2010

Nichts Besonderes

Am Sonntag hatten wir wie immer 3 Gottesdienste. Die Zeit dazwischen verbrachten wir an unserem Lieblingspool. Es war echt ein schöner und sonniger Tag.
Das Streichen vollendeten wir endlich am Montag. Es sieht jetzt echt super gut aus und der Raum ist schön hell und jugendgerecht. Am kommenden Sonntag werden wir hierfür eine große Einweihungsfeier haben. Bilder wie immer auf unserem Blog.
Diesmal hatten wir am Dienstag unseren Vorbereitungstag. Nachmittags kam eine Studentengruppe aus Singapur an, die nach einer Begrüßungszeremonie der Kinder aus dem Waisenhaus, sie in „life skills“ unterrichteten. Sie hatten sehr gute Ideen den Kindern etwas über Selbstvertrauen zu vermitteln.
Mittwoch und Donnerstag hatten wir ein Seminar über „Teaching skills“ von einem Prof. Fred Toke aus Singapor, der zudem auch Vorsteher der Gemeinde Gottes in Singapur ist. Er vermittelte uns gute Ideen, wie man Kindern etwas beibringen kann. Außerdem brachte er uns neue Dinge im PowerPoint bei. Es war echt sehr interessant und hilfreich.
Am Freitagnachmittag besichtigten wir die „Angkor Silk Farm“, wo Seide aus Raupen gewonnen wird. Es war mega spannend zu sehen, wie aus „hässlichen“ Raupen wunderschöne und feine Seide gemacht wird. Außerdem wird auch noch per Hand das Weberschiffchen bedient. Zudem mussten wir noch 1 Dollar an die Polizei bezahlen, da wir tagsüber mit Licht gefahren waren. So verrückt ist die Welt hier. Abends hatten wir wieder eine getrennte Männer- und Frauenveranstaltung. Wir Frauen ließen uns bei einer traditionellen Thai-Massage verwöhnen und die Männer schauten wie immer einen Film an und aßen Pizza.
Heute haben wir das "War-Museum" besichtigt, wo wir noch Waffen aus dem 20jährigen Bürgerkrieg sehen konnten. Anschließend waren wir noch auf der Krokodilfarm, was auch sehr interessant war.

Gottes Segen
Torte und Reni