... dann sind wir wieder zurück in Deutschland!!!
Ja, unsere Woche Strandurlaub ist auch schon wieder rum. Wir hatten echt eine schöne Woche mit Sonnenschein, Strand und Meer. Koh Chang ist eine wundervolle Insel, auf der man gut relaxen kann.
Heute ist unser vorletzter Tag in Siem Reap. Morgen heißt es dann endgültig von allen Abschied nehmen. Natürlich sind wir traurig, weil wir die Menschen und vor allem die Kinder aus dem Heim echt lieb gewonnen haben. Auf der anderen Seite freuen wir uns schon wieder auf die schwäbische Heimat mit allem was dazugehört wie Spätzle, Kartoffelsalat, deutsches Brot usw..
Am Dienstag geht es dann mit dem Bus (12 Stunden Fahrt) zurück nach Bangkok, wo wir noch 2 Tage verbringen werden. Am Donnerstagabend geht es dann an den Flughafen und nachts startet unser Rückflug. Am Freitag werden wir dann wieder in Deutschland erreichbar sein.
An dieser Stelle wollten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Euch allen für eure Unterstützung in der Zeit bedanken.
An erster Stelle wollten wir uns aber bei Gott für all seine Bewahrung, seinen Segen, seinen Schutz und die erlebten Gebetserhörungen bedanken.
Es war für uns beide eine echt wunderschöne neue Erfahrung und natürlich unvergesslich. Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Zeit auch zu zweit erleben durften.
Also bis bald in aller Frische…
Gottes Segen
Torte und Reni
Sonntag, 22. August 2010
Donnerstag, 12. August 2010
In 2 Wochen geht es schon wieder HEIM nach Deutschland...
Ja, die Zeit rast nur so und wir können es gar nicht glauben, dass schon 4 Monate vorbei sind.
Letzten Sonntag hatten wir wieder unsere 3 Gottesdienste. Torte hat in 2 von ihnen gepredigt und sie waren echt gesegnet. Dafür sind wir Gott dankbar.
Montags haben wir uns dann nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha aufgemacht. Wir sind hier ja schon viel mit dem Bus gereist, aber dieses war eine der schlimmsten Fahrten, die wir je gemacht haben. Der Bus ist erstens über eine Stunde verspätet losgefahren, dann war der Bus sehr dreckig und kaputt und Torte hatte keinen Platz für seine langen Beine. Außerdem war unser Busfahrer total „crazy“, er ist gerast und hat seine sehr laute Hupe die ganze Fahrt über betätigt. Froh, dass nichts passiert ist, sind wir dann nach 6 Stunden in Phnom Penh angekommen und sind erstmals einer Münchnerin über den Weg gelaufen. Sie hat jemanden für eine Bootstour auf dem Mekong River gebraucht, damit man sich die Kosten teilen kann. Somit haben wir dann eine sehr entspannte Fahrt auf dem Mekong gemacht, welches echt sehr schön war. Anschließend haben wir den Abend gemütlich in einem deutschen Restaurant mit super leckerem Essen ausklingen lassen.
Dienstags hatten wir dann das volle Programm: Royal Palace, Killing Fields, S-21 (Konzentrationslager während dem Khmer Rouge) und Russenmarkt. Es war echt interessant, die Geschichte von Kambodscha ein bisschen näher kennen zu lernen, welche der deutschen Geschichte ähnelt. Auf dem Russenmarkt haben wir mal wieder viele Dinge eingekauft und gefeilscht wie die Wilden.
Am Mittwoch sind wir diesmal mit einer anderen Busgesellschaft nach Battambang, der zweitgrößten Stadt in Kambodscha gefahren, um dort mit dem „Bamboo Trail“ zu fahren. Abends sind wir dann in einem voll gepackten Taxi mit 6 Personen plus einem Kind wieder nach Siem Reap gefahren. Insgesamt hatten wir 3 schöne, aber volle Tage.
Gestern waren wir hier im Krankenhaus, um einen Krankenbesuch bei einer amerikanischen Mitarbeitern von der Organisation PCL zu machen. Sie hat Nierensteine und eine Darmentzündung. Ihr könnt bitte für sie beten, da wenn es ihr nicht besser geht, sie nach Bangkok zur Operation gebracht werden muss. Abends hatten wir unsere letzte Gebetsstunde im Kinderheim.
Heute werden wir mit dem Jugendteam noch zum Abschluss gemeinsam essen gehen. Sonst bereiten wir uns langsam auf unsere Abreise und Torte auf seine letzten Predigtdienste vor.
Morgen verabschieden wir uns für einen einwöchigen Strandurlaub nach Thailand, um noch ein bisschen Entspannung vor Deutschland zu bekommen.
Gottes Segen
Torte und Reni
Letzten Sonntag hatten wir wieder unsere 3 Gottesdienste. Torte hat in 2 von ihnen gepredigt und sie waren echt gesegnet. Dafür sind wir Gott dankbar.
Montags haben wir uns dann nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha aufgemacht. Wir sind hier ja schon viel mit dem Bus gereist, aber dieses war eine der schlimmsten Fahrten, die wir je gemacht haben. Der Bus ist erstens über eine Stunde verspätet losgefahren, dann war der Bus sehr dreckig und kaputt und Torte hatte keinen Platz für seine langen Beine. Außerdem war unser Busfahrer total „crazy“, er ist gerast und hat seine sehr laute Hupe die ganze Fahrt über betätigt. Froh, dass nichts passiert ist, sind wir dann nach 6 Stunden in Phnom Penh angekommen und sind erstmals einer Münchnerin über den Weg gelaufen. Sie hat jemanden für eine Bootstour auf dem Mekong River gebraucht, damit man sich die Kosten teilen kann. Somit haben wir dann eine sehr entspannte Fahrt auf dem Mekong gemacht, welches echt sehr schön war. Anschließend haben wir den Abend gemütlich in einem deutschen Restaurant mit super leckerem Essen ausklingen lassen.
Dienstags hatten wir dann das volle Programm: Royal Palace, Killing Fields, S-21 (Konzentrationslager während dem Khmer Rouge) und Russenmarkt. Es war echt interessant, die Geschichte von Kambodscha ein bisschen näher kennen zu lernen, welche der deutschen Geschichte ähnelt. Auf dem Russenmarkt haben wir mal wieder viele Dinge eingekauft und gefeilscht wie die Wilden.
Am Mittwoch sind wir diesmal mit einer anderen Busgesellschaft nach Battambang, der zweitgrößten Stadt in Kambodscha gefahren, um dort mit dem „Bamboo Trail“ zu fahren. Abends sind wir dann in einem voll gepackten Taxi mit 6 Personen plus einem Kind wieder nach Siem Reap gefahren. Insgesamt hatten wir 3 schöne, aber volle Tage.
Gestern waren wir hier im Krankenhaus, um einen Krankenbesuch bei einer amerikanischen Mitarbeitern von der Organisation PCL zu machen. Sie hat Nierensteine und eine Darmentzündung. Ihr könnt bitte für sie beten, da wenn es ihr nicht besser geht, sie nach Bangkok zur Operation gebracht werden muss. Abends hatten wir unsere letzte Gebetsstunde im Kinderheim.
Heute werden wir mit dem Jugendteam noch zum Abschluss gemeinsam essen gehen. Sonst bereiten wir uns langsam auf unsere Abreise und Torte auf seine letzten Predigtdienste vor.
Morgen verabschieden wir uns für einen einwöchigen Strandurlaub nach Thailand, um noch ein bisschen Entspannung vor Deutschland zu bekommen.
Gottes Segen
Torte und Reni
Freitag, 6. August 2010
Schon wieder ist eine Woche vorbei...
Ja, so schnell geht es. Wir können es kaum glauben, aber in 3 Wochen sind wir schon wieder in Deutschland.
Am Montag war ein Team aus Australien da und hat ein Kids-Programm für die Kinder aus dem Heim gemacht. Die Kinder waren wie immer begeistert.
Am Dienstag stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: Der Besuch des Koulen – Mountain mit Wasserfall. Es war echt ein gigantischer Wasserfall und man konnte direkt am Wasserfall schwimmen. Das Wasser war zwar kalt, aber angenehm wegen der Hitze. Wir hatten gutes Wetter ohne Regen, dafür sind wir Gott echt dankbar. Zur Zeit regnet es jeden Tag für ein paar Stunden, da ja Regenzeit ist.
Am Mittwoch haben wir wieder „Sunday School“ im Kinderheim gemacht und die Geschichte von Joseph beendet.
Am Donnerstag hatte ich meinen letzten klinischen Einsatz und er war echt gut. Abends hatten wir wieder unsere Gebetsstunde.
Am Freitag hatten wir wieder Jüngerschaftskurs und nachmittags das Teaching für die Jugendlichen mit anschließendem Fußballtraining.
Heute ziehen wir wieder in unser kleines Appartment um, da die Missionare zurückkommen. Wir sind froh für die Zeit, die wir hier verbringen konnten, aber inzwischen riecht das Wasser, das hier immer noch steht, sehr schlecht und es zieht natürlich viele Moskitos an.
Gottes Segen
Torte und Reni
Am Montag war ein Team aus Australien da und hat ein Kids-Programm für die Kinder aus dem Heim gemacht. Die Kinder waren wie immer begeistert.
Am Dienstag stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: Der Besuch des Koulen – Mountain mit Wasserfall. Es war echt ein gigantischer Wasserfall und man konnte direkt am Wasserfall schwimmen. Das Wasser war zwar kalt, aber angenehm wegen der Hitze. Wir hatten gutes Wetter ohne Regen, dafür sind wir Gott echt dankbar. Zur Zeit regnet es jeden Tag für ein paar Stunden, da ja Regenzeit ist.
Am Mittwoch haben wir wieder „Sunday School“ im Kinderheim gemacht und die Geschichte von Joseph beendet.
Am Donnerstag hatte ich meinen letzten klinischen Einsatz und er war echt gut. Abends hatten wir wieder unsere Gebetsstunde.
Am Freitag hatten wir wieder Jüngerschaftskurs und nachmittags das Teaching für die Jugendlichen mit anschließendem Fußballtraining.
Heute ziehen wir wieder in unser kleines Appartment um, da die Missionare zurückkommen. Wir sind froh für die Zeit, die wir hier verbringen konnten, aber inzwischen riecht das Wasser, das hier immer noch steht, sehr schlecht und es zieht natürlich viele Moskitos an.
Gottes Segen
Torte und Reni
Samstag, 31. Juli 2010
Hochwasser in Kambodscha
Letzte Woche Sonntag hatten wir 3 sehr gesegnete Gottesdienste, von denen Torte in 2 gepredigt hat.
Am Montag hatten wir wie immer unseren Spielnachmittag im Kinderheim, welcher natürlich wieder sehr viel Spaß gemacht hat.
Am Dienstag stand für uns beide ein weiteres Highlight auf dem Programm: Wir waren Elefantenreiten. Das war ein komisches, sehr hohes und wackliges Gefühl, etwas Einmaliges halt. Auf dem Elefant sind wir einen Berg bestiegen, auf welchem ein Tempel zu besichtigen war. Auf dem Berg haben wir dann den Sonnenuntergang genossen.
Nachdem am Dienstag das Schwimmen mit dem Kinderheim wegen dem Regen ausgefallen war, konnten wir dieses dann am Mittwoch machen. Wir haben die Kinder in einen großen Pool von einem hiesigen Hotel mitgenommen. Das war für sie echt ein Höhepunkt der Woche. Wir haben 3 Stunden getobt, gechillt, getaucht und leckeren Kuchen gegessen.
Am Donnerstag haben wir dann mit dem Sommerferienprogramm im Kinderheim gestartet. Wir haben ein kleines Teaching über die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern gemacht, gebastelt, gespielt und Stockbrot gebraten. Für die Kinder und für mich war es das erste Mal, dass wir Stockbrot gemacht haben und es war sehr lecker. So saßen wir also gemütlich schwitzend um das Lagerfeuer herum und haben zum Abschluß noch gemeinsam ein paar Lieder gesungen und gebetet. Ich denke, dass es ein sehr schöner Tag war.
Am Freitag hatten wir wieder unseren wöchentlichen Jüngerschaftskurs für das Jugendteam. Danach haben wir ein kleines Teaching für die Jugendlichen aus dem Dorf gemacht. Anschließend stand eigentlich Fußball auf dem Programm, aber da es mal wieder geregnet hat, sind wir Eisessen gegangen. Ihr lest richtig, in letzter Zeit hat es hier sehr viel geregnet und abends durften wir dann noch eine kleine Überraschung in unserem Haus erleben. Wir haben nämlich endlich einen Swimmingpool im Garten. :)
Ihr lest richtig, abends kamen wir heim und unser ganzer Garten ist nun schon seit 3 Tagen überflutet. Das Wasser reichte an dem Abend bis zur ersten Treppenstufe in unserem Haus, zum Glück gibt es hier keine Keller.
Am Samstagmorgen haben wir dann erstmal richtig gesehen, was eigentlich so alles in dem Wasser rum schwimmt, es reicht von Schlangen über Kaulquappen bis hin zu Dreck. Zudem müssen wir jetzt täglich durch das Wasser waten, wenn wir unser Haus verlassen wollen, da wirklich alles überflutet ist.
Gestern haben wir dann noch eine Tour an den Tonle Sap gemacht, welcher der größte See Südostasiens ist. Auf dem See leben über 1 Mio. Menschen in sogenannten Hausbooten. Die Armut dort hat einem fast das Herz gebrochen. Die Menschen dort haben fast gar nichts außer ihrer Hütte. Trptzdem war es ein einmaliges Erlebnis.
Heute ist wieder Sonntag und ihr wisst ja bestimmt schon als fleißige Blogleser, was wir immer sonntags für ein Programm haben.
Gottes Segen
Torte und Reni
Am Montag hatten wir wie immer unseren Spielnachmittag im Kinderheim, welcher natürlich wieder sehr viel Spaß gemacht hat.
Am Dienstag stand für uns beide ein weiteres Highlight auf dem Programm: Wir waren Elefantenreiten. Das war ein komisches, sehr hohes und wackliges Gefühl, etwas Einmaliges halt. Auf dem Elefant sind wir einen Berg bestiegen, auf welchem ein Tempel zu besichtigen war. Auf dem Berg haben wir dann den Sonnenuntergang genossen.
Nachdem am Dienstag das Schwimmen mit dem Kinderheim wegen dem Regen ausgefallen war, konnten wir dieses dann am Mittwoch machen. Wir haben die Kinder in einen großen Pool von einem hiesigen Hotel mitgenommen. Das war für sie echt ein Höhepunkt der Woche. Wir haben 3 Stunden getobt, gechillt, getaucht und leckeren Kuchen gegessen.
Am Donnerstag haben wir dann mit dem Sommerferienprogramm im Kinderheim gestartet. Wir haben ein kleines Teaching über die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern gemacht, gebastelt, gespielt und Stockbrot gebraten. Für die Kinder und für mich war es das erste Mal, dass wir Stockbrot gemacht haben und es war sehr lecker. So saßen wir also gemütlich schwitzend um das Lagerfeuer herum und haben zum Abschluß noch gemeinsam ein paar Lieder gesungen und gebetet. Ich denke, dass es ein sehr schöner Tag war.
Am Freitag hatten wir wieder unseren wöchentlichen Jüngerschaftskurs für das Jugendteam. Danach haben wir ein kleines Teaching für die Jugendlichen aus dem Dorf gemacht. Anschließend stand eigentlich Fußball auf dem Programm, aber da es mal wieder geregnet hat, sind wir Eisessen gegangen. Ihr lest richtig, in letzter Zeit hat es hier sehr viel geregnet und abends durften wir dann noch eine kleine Überraschung in unserem Haus erleben. Wir haben nämlich endlich einen Swimmingpool im Garten. :)
Ihr lest richtig, abends kamen wir heim und unser ganzer Garten ist nun schon seit 3 Tagen überflutet. Das Wasser reichte an dem Abend bis zur ersten Treppenstufe in unserem Haus, zum Glück gibt es hier keine Keller.
Am Samstagmorgen haben wir dann erstmal richtig gesehen, was eigentlich so alles in dem Wasser rum schwimmt, es reicht von Schlangen über Kaulquappen bis hin zu Dreck. Zudem müssen wir jetzt täglich durch das Wasser waten, wenn wir unser Haus verlassen wollen, da wirklich alles überflutet ist.
Gestern haben wir dann noch eine Tour an den Tonle Sap gemacht, welcher der größte See Südostasiens ist. Auf dem See leben über 1 Mio. Menschen in sogenannten Hausbooten. Die Armut dort hat einem fast das Herz gebrochen. Die Menschen dort haben fast gar nichts außer ihrer Hütte. Trptzdem war es ein einmaliges Erlebnis.
Heute ist wieder Sonntag und ihr wisst ja bestimmt schon als fleißige Blogleser, was wir immer sonntags für ein Programm haben.
Gottes Segen
Torte und Reni
Freitag, 23. Juli 2010
Schon wieder ist eine Woche vorbei...
Am Sonntag letzter Woche hatten wir eine besondere Jugendstunde, wir sind nämlich mit den Jugendlichen auf eine Art Rummel gegangen. Das war echt ein Highlight für sie. Wir haben zusammen Popcorn und süße Stückchen gegessen und dann ist noch jeder auf einer Art Riesenrad ein paar Runden gefahren. Leider ist den meisten schlecht geworden, trotzdem hat es Spaß gemacht.
Am Montag hatten wir wieder unseren Spielnachmittag im Kinderheim und diesmal haben wir ihnen das Spiel „Völkerball“ in einer vereinfachten Form beigebracht. Natürlich hatten wir wieder viel Spaß zusammen. Zum Abschluss von den Volunteeren aus Amerika haben wir alle zusammen danach ein großes Barbecue veranstaltet. Es gab eine ganz besondere Delikatesse. Sin, ein Mitarbeiter aus dem Kinderheim, hatte eigenhändig ein Schwein geschlachtet und anschließend wurde es abwechselnd von Kindern und Mitarbeitern für ca. 4 Stunden über dem Feuer gedreht. Nach dieser anstrengenden Knochenarbeit schmeckte es eigentlich allen super gut. (Ich konnte das ganze nicht so richtig genießen, nachdem ich den ganzen Nachmittag das Schwein über dem Feuer beobachtet hatte!:))
Am Dienstag hatten wir dann noch einen Abschluss-Brunch mit den Volunteeren und abends hieß es dann auch tatsächlich Abschied nehmen. So wird es langsam ganz schön ruhig hier. Tatsächlich sind nur noch eine amerikanische Krankenschwester und wir hier. Die meisten sind den Sommer über auf Heimaturlaub oder ihre Zeit hier ist vorbei.
Am Mittwoch stand dann für die Kinder aus dem Kinderheim ein Highlight auf dem Programm. Wir sind mit ihnen ans Westbay gegangen. (Ihr erinnert euch bestimmt noch an den letzten Blogeintrag: Westbay – das jahrhundertalte Wasserbecken) Das hat ihnen und uns super viel Spaß gemacht dort schwimmen zu gehen und unseren selbstgebackenen Marmorkuchen zu verspeisen. Es war echt ein schöner Nachmittag. Außerdem hat sich Torte noch als Schwimmlehrer versucht mit ganz gutem Erfolg.
Am Donnerstagmorgen hatte ich wieder meinen klinischen Einsatz. Nachmittags haben wir beide etwas richtig Cooles gemacht. Man kann sich hier in einem Photostudio für wenig Geld schminken und frisieren lassen als echte Einheimische und anschließend werden professionelle Photos gemacht. Abends hatten wir wieder Gebetsstunde.
Freitags hatten wir unseren Jüngerschaftskurs und haben unseren Hochzeitstag gefeiert. Eigentlich wollten wir ja Elefantenreiten gehen, leider hat es dann gerade gestern den ganzen Nachmittag geregnet.
So, das war es mal wieder von uns.
Ganz liebe Grüße an alle Blogleser und wir freuen uns immer über eure Kommentare.
Gottes Segen
Torte und Reni
Am Montag hatten wir wieder unseren Spielnachmittag im Kinderheim und diesmal haben wir ihnen das Spiel „Völkerball“ in einer vereinfachten Form beigebracht. Natürlich hatten wir wieder viel Spaß zusammen. Zum Abschluss von den Volunteeren aus Amerika haben wir alle zusammen danach ein großes Barbecue veranstaltet. Es gab eine ganz besondere Delikatesse. Sin, ein Mitarbeiter aus dem Kinderheim, hatte eigenhändig ein Schwein geschlachtet und anschließend wurde es abwechselnd von Kindern und Mitarbeitern für ca. 4 Stunden über dem Feuer gedreht. Nach dieser anstrengenden Knochenarbeit schmeckte es eigentlich allen super gut. (Ich konnte das ganze nicht so richtig genießen, nachdem ich den ganzen Nachmittag das Schwein über dem Feuer beobachtet hatte!:))
Am Dienstag hatten wir dann noch einen Abschluss-Brunch mit den Volunteeren und abends hieß es dann auch tatsächlich Abschied nehmen. So wird es langsam ganz schön ruhig hier. Tatsächlich sind nur noch eine amerikanische Krankenschwester und wir hier. Die meisten sind den Sommer über auf Heimaturlaub oder ihre Zeit hier ist vorbei.
Am Mittwoch stand dann für die Kinder aus dem Kinderheim ein Highlight auf dem Programm. Wir sind mit ihnen ans Westbay gegangen. (Ihr erinnert euch bestimmt noch an den letzten Blogeintrag: Westbay – das jahrhundertalte Wasserbecken) Das hat ihnen und uns super viel Spaß gemacht dort schwimmen zu gehen und unseren selbstgebackenen Marmorkuchen zu verspeisen. Es war echt ein schöner Nachmittag. Außerdem hat sich Torte noch als Schwimmlehrer versucht mit ganz gutem Erfolg.
Am Donnerstagmorgen hatte ich wieder meinen klinischen Einsatz. Nachmittags haben wir beide etwas richtig Cooles gemacht. Man kann sich hier in einem Photostudio für wenig Geld schminken und frisieren lassen als echte Einheimische und anschließend werden professionelle Photos gemacht. Abends hatten wir wieder Gebetsstunde.
Freitags hatten wir unseren Jüngerschaftskurs und haben unseren Hochzeitstag gefeiert. Eigentlich wollten wir ja Elefantenreiten gehen, leider hat es dann gerade gestern den ganzen Nachmittag geregnet.
So, das war es mal wieder von uns.
Ganz liebe Grüße an alle Blogleser und wir freuen uns immer über eure Kommentare.
Gottes Segen
Torte und Reni
Samstag, 17. Juli 2010
Soccer Camp, Wasserbruch und Westbay
Neulich haben wir einen Bericht in unseren Blog geschrieben über die Unterschiede zwischen Kambodscha und Deutschland. Dabei haben wir noch einige Fakten vergessen, die wir jetzt gerne nachfügen wollen.
Eines der lustigsten Dinge hier im Land sind Tests oder Arbeiten in der Schule zu schreiben. Torte und ich hatten ja das Glück einen Englischkurs besuchen zu können. Natürlich haben wir auch Arbeiten geschrieben und es war so witzig für uns beide. Bei einem Test reden die Schüler hier zusammen, helfen sich gegenseitig und haben oft ihre Unterlagen unter dem Test liegen, die sie dann auch fleißig gebrauchen. Torte und ich haben Tränen gelacht. Ändern kann man daran nichts, da die gegenseitige Hilfe hier tief in der Kultur verankert ist.
Außerdem ist es sogar in Kambodscha möglich, dass dein Freund für dich die Führerscheinprüfung macht. Das ist kein Spaß, das haben 2 Bekannte von uns hier so gemacht.
Dann ist das Familiensystem hier auch ganz anders als bei uns. Familie ist oft ein weiterer Begriff und umfasst noch die Tanten, Onkels, Großeltern,…. Leider gibt es hier häufig in den Ehen Probleme, da teilweise noch die Ehen von den Eltern geschlossen werden und somit teilweise nicht „Liebe“ das Fundament einer Ehe ist. Was auch noch traurig ist, wenn man jemanden zur Arbeit gehen sieht, sind es oft die Kinder und die Frauen. Die Männer halten sich da eher raus.
Desweiteren diskutieren Kambodschaner so gut wie gar nicht. In der Familie und auch in der Schule wird es ihnen nicht beigebracht sich eine eigene Meinung zu bilden oder zu diskutieren. Das ist manchmal echt schwer für uns, denn immer wenn wir als „Weiße“ etwas sagen, ist das für die Kambodschaner richtig. Während wir in Deutschland schon in der Grundschule anfangen uns eigene Meinungen zu bilden und lernen, darüber zu sprechen.
So das waren noch ein paar große Unterschiede, die uns aufgefallen sind.
Diese Woche durften wir uns dann auch ganz an „unser“ neues Heim gewöhnen und zwar mit allen Eskapaden. Zum einen den Frosch in einem der Badezimmer. Zum anderen kam eine ganze Nacht kein Wasser aufgrund eines kaputten Teils an der Wasserpumpe. Das hieß für uns keine Dusche, kein Wasser fürs Zähneputzen im ganzen Haus und keine Toilettenspülung. Trotzdem genießen wir das Haus aber auch. Wir backen fleißig Kuchen in unserer Küche und haben uns auch schon ganz gut an die „sehr heißen Nächte“ mit ca. 30 Grad und den Scharen von Moskitos gewöhnt.
Am Dienstag waren wir wieder in dem Gottesdienst im Niemandsland. Diesmal sind wir mit unserem Motorrad hingefahren und nach 45 Minuten Wegezeit tat uns der verlängerte Rücken kräftig weh . Der Gottesdienst war echt gut. Trotzdem hat es uns das Herz gebrochen, wenn die Menschen dort erzählen, dass sie oft nicht wissen, was sie essen sollen und nicht genug für ihre Familie haben. Wir überlegen uns jetzt, wie man ihnen helfen kann ohne sie abhängig von uns als „Weißen“ zu machen. PCL und unser deutsches Team vom letzten Jahr haben hier aber auch schon eine gute Möglichkeit der „Reisbank“ geschaffen. Die Menschen aus dem Dorf können sich Reis bis zur nächsten Ernte borgen und haben somit etwas zum Essen.
Am Donnerstag ist dann das Wochenhighlight: das Fußballcamp losgegangen. Von Donnerstag bis Samstag trafen sich ca. 20 Kids um Fußball von morgens um 6.30 bis ca. 10.30 Uhr zu spielen und um verschiedene Techniken zu lernen. Trotz der frühen Stunde ist es schon richtig heiß und Torte hat sich gleich am ersten Tag einen riesigen Sonnenbrand geholt. Natürlich hat es allen Spaß gemacht. Als Belohnung bekam jedes Kind ein Paar richtige Fußballschuhe und ein Trikot.
Am Samstag waren wir am Westbay, welches ein ca. 800 Jahre altes künstlich angelegtes Wasserbecken ist. Das war echt sehr schön, auch wenn die Regenzeit hier immer noch auf sich warten lässt und wir einen sehr niedrigen Wasserstand haben.
Gottes Segen
Torte und Reni
Eines der lustigsten Dinge hier im Land sind Tests oder Arbeiten in der Schule zu schreiben. Torte und ich hatten ja das Glück einen Englischkurs besuchen zu können. Natürlich haben wir auch Arbeiten geschrieben und es war so witzig für uns beide. Bei einem Test reden die Schüler hier zusammen, helfen sich gegenseitig und haben oft ihre Unterlagen unter dem Test liegen, die sie dann auch fleißig gebrauchen. Torte und ich haben Tränen gelacht. Ändern kann man daran nichts, da die gegenseitige Hilfe hier tief in der Kultur verankert ist.
Außerdem ist es sogar in Kambodscha möglich, dass dein Freund für dich die Führerscheinprüfung macht. Das ist kein Spaß, das haben 2 Bekannte von uns hier so gemacht.
Dann ist das Familiensystem hier auch ganz anders als bei uns. Familie ist oft ein weiterer Begriff und umfasst noch die Tanten, Onkels, Großeltern,…. Leider gibt es hier häufig in den Ehen Probleme, da teilweise noch die Ehen von den Eltern geschlossen werden und somit teilweise nicht „Liebe“ das Fundament einer Ehe ist. Was auch noch traurig ist, wenn man jemanden zur Arbeit gehen sieht, sind es oft die Kinder und die Frauen. Die Männer halten sich da eher raus.
Desweiteren diskutieren Kambodschaner so gut wie gar nicht. In der Familie und auch in der Schule wird es ihnen nicht beigebracht sich eine eigene Meinung zu bilden oder zu diskutieren. Das ist manchmal echt schwer für uns, denn immer wenn wir als „Weiße“ etwas sagen, ist das für die Kambodschaner richtig. Während wir in Deutschland schon in der Grundschule anfangen uns eigene Meinungen zu bilden und lernen, darüber zu sprechen.
So das waren noch ein paar große Unterschiede, die uns aufgefallen sind.
Diese Woche durften wir uns dann auch ganz an „unser“ neues Heim gewöhnen und zwar mit allen Eskapaden. Zum einen den Frosch in einem der Badezimmer. Zum anderen kam eine ganze Nacht kein Wasser aufgrund eines kaputten Teils an der Wasserpumpe. Das hieß für uns keine Dusche, kein Wasser fürs Zähneputzen im ganzen Haus und keine Toilettenspülung. Trotzdem genießen wir das Haus aber auch. Wir backen fleißig Kuchen in unserer Küche und haben uns auch schon ganz gut an die „sehr heißen Nächte“ mit ca. 30 Grad und den Scharen von Moskitos gewöhnt.
Am Dienstag waren wir wieder in dem Gottesdienst im Niemandsland. Diesmal sind wir mit unserem Motorrad hingefahren und nach 45 Minuten Wegezeit tat uns der verlängerte Rücken kräftig weh . Der Gottesdienst war echt gut. Trotzdem hat es uns das Herz gebrochen, wenn die Menschen dort erzählen, dass sie oft nicht wissen, was sie essen sollen und nicht genug für ihre Familie haben. Wir überlegen uns jetzt, wie man ihnen helfen kann ohne sie abhängig von uns als „Weißen“ zu machen. PCL und unser deutsches Team vom letzten Jahr haben hier aber auch schon eine gute Möglichkeit der „Reisbank“ geschaffen. Die Menschen aus dem Dorf können sich Reis bis zur nächsten Ernte borgen und haben somit etwas zum Essen.
Am Donnerstag ist dann das Wochenhighlight: das Fußballcamp losgegangen. Von Donnerstag bis Samstag trafen sich ca. 20 Kids um Fußball von morgens um 6.30 bis ca. 10.30 Uhr zu spielen und um verschiedene Techniken zu lernen. Trotz der frühen Stunde ist es schon richtig heiß und Torte hat sich gleich am ersten Tag einen riesigen Sonnenbrand geholt. Natürlich hat es allen Spaß gemacht. Als Belohnung bekam jedes Kind ein Paar richtige Fußballschuhe und ein Trikot.
Am Samstag waren wir am Westbay, welches ein ca. 800 Jahre altes künstlich angelegtes Wasserbecken ist. Das war echt sehr schön, auch wenn die Regenzeit hier immer noch auf sich warten lässt und wir einen sehr niedrigen Wasserstand haben.
Gottes Segen
Torte und Reni
Sonntag, 11. Juli 2010
Birthday, Housesitting and more
Nach unserem Urlaub ging es für uns letzte Woche Freitag wieder los. Am Freitag hatten wir unser fast normales Freitagsprogramm mit Jüngerschaftskurs und Gebetsstunde abends im Kinderheim.
Am Samstag bereiteten wir unser großes Nachtreffen vom Jugendcamp vor, welches dann auch am Sonntag stattfand. Zu dem Nachtreffen kamen ca. 80-100 Kids aus den umliegenden Dörfern und es war wirklich ein gelungener wie immer heißer Tag mit Lobpreis, Predigt, Tanz, Kleingruppe und Spielen. Dies war ein echt gesegneter Tag und er hat uns viel Freude bereitet.
Am Montag haben wir jetzt ein neues Programm im Kinderheim gestartet und zwar einen Spielnachmittag. Es hat echt super viel Spaß gemacht mit den Kids und Teens verschiedene, altbekannte Spiele zu spielen.
Am Dienstag und Mittwoch haben wir unsere Jugendstunde und unseren Umzug vorbereitet. Ja, ihr habt richtig gehört. Am Donnerstag sind wir in „unser neues Heim“ umgezogen. Wir machen jetzt „Housesitting“ für australische Missionare, die für 4 Wochen auf Heimaturlaub sind. Während dieser Zeit passen wir also auf Haus und 2 Katzen auf, welche uns immer wieder auf Trab halten.
Am Donnerstag sind wir übernächtigt von dem Deutschlandspiel umgezogen und außerdem war ja auch Tortes 30igster Geburtstag, welchen wir natürlich standesgemäß mit einem großen Barbecue gefeiert haben.
Am Freitag diese Woche waren wir auf einer kambodschanischen Hochzeit eingeladen. Diese laufen hier schon ganz anders ab als in Deutschland, es war jedoch mal ein interessantes Erlebnis. Zudem hatten wir dann wieder Jüngerschaftskurs und sind nachmittags mit den älteren Kids vom Kinderheim ein leckeres Eis essen gegangen.
Samstags hatten wir wieder einen super Einsatz in dem nahe gelegenen Slum. Dieses Mal hatten wir einen „hygienischen Einsatz“, das heißt, wir haben mit den Kids Zähne geputzt, Nägel geschnitten, Hände gewaschen und ihnen die Haare gewaschen. Zudem haben wir ihnen die Wichtigkeit dieser Maßnahmen erklärt. Ich denke, diese Einsätze gehören zu den Höhepunkten hier. Du kannst den Kids etwas wichtiges mitgeben (wenn es nur eine Umarmung ist) und du bekommst dafür ein Lächeln und eine Umarmung zurück. Anschließend haben wir ihnen dann noch ein „Survival-Hygiene-Überlebenspaket“ mitgegeben.
Heute hatten wir wieder unsere 3 Gottesdienste und werden jetzt müde, aber zufrieden ins Bett gehen.
Gottes Segen
Torte und Reni
Am Samstag bereiteten wir unser großes Nachtreffen vom Jugendcamp vor, welches dann auch am Sonntag stattfand. Zu dem Nachtreffen kamen ca. 80-100 Kids aus den umliegenden Dörfern und es war wirklich ein gelungener wie immer heißer Tag mit Lobpreis, Predigt, Tanz, Kleingruppe und Spielen. Dies war ein echt gesegneter Tag und er hat uns viel Freude bereitet.
Am Montag haben wir jetzt ein neues Programm im Kinderheim gestartet und zwar einen Spielnachmittag. Es hat echt super viel Spaß gemacht mit den Kids und Teens verschiedene, altbekannte Spiele zu spielen.
Am Dienstag und Mittwoch haben wir unsere Jugendstunde und unseren Umzug vorbereitet. Ja, ihr habt richtig gehört. Am Donnerstag sind wir in „unser neues Heim“ umgezogen. Wir machen jetzt „Housesitting“ für australische Missionare, die für 4 Wochen auf Heimaturlaub sind. Während dieser Zeit passen wir also auf Haus und 2 Katzen auf, welche uns immer wieder auf Trab halten.
Am Donnerstag sind wir übernächtigt von dem Deutschlandspiel umgezogen und außerdem war ja auch Tortes 30igster Geburtstag, welchen wir natürlich standesgemäß mit einem großen Barbecue gefeiert haben.
Am Freitag diese Woche waren wir auf einer kambodschanischen Hochzeit eingeladen. Diese laufen hier schon ganz anders ab als in Deutschland, es war jedoch mal ein interessantes Erlebnis. Zudem hatten wir dann wieder Jüngerschaftskurs und sind nachmittags mit den älteren Kids vom Kinderheim ein leckeres Eis essen gegangen.
Samstags hatten wir wieder einen super Einsatz in dem nahe gelegenen Slum. Dieses Mal hatten wir einen „hygienischen Einsatz“, das heißt, wir haben mit den Kids Zähne geputzt, Nägel geschnitten, Hände gewaschen und ihnen die Haare gewaschen. Zudem haben wir ihnen die Wichtigkeit dieser Maßnahmen erklärt. Ich denke, diese Einsätze gehören zu den Höhepunkten hier. Du kannst den Kids etwas wichtiges mitgeben (wenn es nur eine Umarmung ist) und du bekommst dafür ein Lächeln und eine Umarmung zurück. Anschließend haben wir ihnen dann noch ein „Survival-Hygiene-Überlebenspaket“ mitgegeben.
Heute hatten wir wieder unsere 3 Gottesdienste und werden jetzt müde, aber zufrieden ins Bett gehen.
Gottes Segen
Torte und Reni
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