Ja, die Zeit rast nur so und wir können es gar nicht glauben, dass schon 4 Monate vorbei sind.
Letzten Sonntag hatten wir wieder unsere 3 Gottesdienste. Torte hat in 2 von ihnen gepredigt und sie waren echt gesegnet. Dafür sind wir Gott dankbar.
Montags haben wir uns dann nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha aufgemacht. Wir sind hier ja schon viel mit dem Bus gereist, aber dieses war eine der schlimmsten Fahrten, die wir je gemacht haben. Der Bus ist erstens über eine Stunde verspätet losgefahren, dann war der Bus sehr dreckig und kaputt und Torte hatte keinen Platz für seine langen Beine. Außerdem war unser Busfahrer total „crazy“, er ist gerast und hat seine sehr laute Hupe die ganze Fahrt über betätigt. Froh, dass nichts passiert ist, sind wir dann nach 6 Stunden in Phnom Penh angekommen und sind erstmals einer Münchnerin über den Weg gelaufen. Sie hat jemanden für eine Bootstour auf dem Mekong River gebraucht, damit man sich die Kosten teilen kann. Somit haben wir dann eine sehr entspannte Fahrt auf dem Mekong gemacht, welches echt sehr schön war. Anschließend haben wir den Abend gemütlich in einem deutschen Restaurant mit super leckerem Essen ausklingen lassen.
Dienstags hatten wir dann das volle Programm: Royal Palace, Killing Fields, S-21 (Konzentrationslager während dem Khmer Rouge) und Russenmarkt. Es war echt interessant, die Geschichte von Kambodscha ein bisschen näher kennen zu lernen, welche der deutschen Geschichte ähnelt. Auf dem Russenmarkt haben wir mal wieder viele Dinge eingekauft und gefeilscht wie die Wilden.
Am Mittwoch sind wir diesmal mit einer anderen Busgesellschaft nach Battambang, der zweitgrößten Stadt in Kambodscha gefahren, um dort mit dem „Bamboo Trail“ zu fahren. Abends sind wir dann in einem voll gepackten Taxi mit 6 Personen plus einem Kind wieder nach Siem Reap gefahren. Insgesamt hatten wir 3 schöne, aber volle Tage.
Gestern waren wir hier im Krankenhaus, um einen Krankenbesuch bei einer amerikanischen Mitarbeitern von der Organisation PCL zu machen. Sie hat Nierensteine und eine Darmentzündung. Ihr könnt bitte für sie beten, da wenn es ihr nicht besser geht, sie nach Bangkok zur Operation gebracht werden muss. Abends hatten wir unsere letzte Gebetsstunde im Kinderheim.
Heute werden wir mit dem Jugendteam noch zum Abschluss gemeinsam essen gehen. Sonst bereiten wir uns langsam auf unsere Abreise und Torte auf seine letzten Predigtdienste vor.
Morgen verabschieden wir uns für einen einwöchigen Strandurlaub nach Thailand, um noch ein bisschen Entspannung vor Deutschland zu bekommen.
Gottes Segen
Torte und Reni
Donnerstag, 12. August 2010
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