Samstag, 31. Juli 2010

Hochwasser in Kambodscha

Letzte Woche Sonntag hatten wir 3 sehr gesegnete Gottesdienste, von denen Torte in 2 gepredigt hat.
Am Montag hatten wir wie immer unseren Spielnachmittag im Kinderheim, welcher natürlich wieder sehr viel Spaß gemacht hat.
Am Dienstag stand für uns beide ein weiteres Highlight auf dem Programm: Wir waren Elefantenreiten. Das war ein komisches, sehr hohes und wackliges Gefühl, etwas Einmaliges halt. Auf dem Elefant sind wir einen Berg bestiegen, auf welchem ein Tempel zu besichtigen war. Auf dem Berg haben wir dann den Sonnenuntergang genossen.
Nachdem am Dienstag das Schwimmen mit dem Kinderheim wegen dem Regen ausgefallen war, konnten wir dieses dann am Mittwoch machen. Wir haben die Kinder in einen großen Pool von einem hiesigen Hotel mitgenommen. Das war für sie echt ein Höhepunkt der Woche. Wir haben 3 Stunden getobt, gechillt, getaucht und leckeren Kuchen gegessen.
Am Donnerstag haben wir dann mit dem Sommerferienprogramm im Kinderheim gestartet. Wir haben ein kleines Teaching über die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern gemacht, gebastelt, gespielt und Stockbrot gebraten. Für die Kinder und für mich war es das erste Mal, dass wir Stockbrot gemacht haben und es war sehr lecker. So saßen wir also gemütlich schwitzend um das Lagerfeuer herum und haben zum Abschluß noch gemeinsam ein paar Lieder gesungen und gebetet. Ich denke, dass es ein sehr schöner Tag war.
Am Freitag hatten wir wieder unseren wöchentlichen Jüngerschaftskurs für das Jugendteam. Danach haben wir ein kleines Teaching für die Jugendlichen aus dem Dorf gemacht. Anschließend stand eigentlich Fußball auf dem Programm, aber da es mal wieder geregnet hat, sind wir Eisessen gegangen. Ihr lest richtig, in letzter Zeit hat es hier sehr viel geregnet und abends durften wir dann noch eine kleine Überraschung in unserem Haus erleben. Wir haben nämlich endlich einen Swimmingpool im Garten. :)
Ihr lest richtig, abends kamen wir heim und unser ganzer Garten ist nun schon seit 3 Tagen überflutet. Das Wasser reichte an dem Abend bis zur ersten Treppenstufe in unserem Haus, zum Glück gibt es hier keine Keller.
Am Samstagmorgen haben wir dann erstmal richtig gesehen, was eigentlich so alles in dem Wasser rum schwimmt, es reicht von Schlangen über Kaulquappen bis hin zu Dreck. Zudem müssen wir jetzt täglich durch das Wasser waten, wenn wir unser Haus verlassen wollen, da wirklich alles überflutet ist.
Gestern haben wir dann noch eine Tour an den Tonle Sap gemacht, welcher der größte See Südostasiens ist. Auf dem See leben über 1 Mio. Menschen in sogenannten Hausbooten. Die Armut dort hat einem fast das Herz gebrochen. Die Menschen dort haben fast gar nichts außer ihrer Hütte. Trptzdem war es ein einmaliges Erlebnis.
Heute ist wieder Sonntag und ihr wisst ja bestimmt schon als fleißige Blogleser, was wir immer sonntags für ein Programm haben.

Gottes Segen
Torte und Reni

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