Montag, 21. Juni 2010

Camp in Cambodia

Letzte Woche Montag haben wir mal wieder die Internationale Schule für Missionarskinder weitergestrichen und die Volunteere aus der USA haben es die Woche auch fertig gestellt.
Am Dienstag kam ein neues Team von der LEE - Universität, um uns bei dem Camp zu unterstützen. Sie sind ein 20köpfiges Team und alles Business-Studenten, die davor schon 4 Wochen in Singapur gearbeitet haben. So haben die Männer aus dem Team und Torte 2 Tage lang kambodian. Häuser in dem Dorf in“ the middle of nowhere“ gebaut. Es war ein einmaliges Erlebnis und sehr einprägsam, da sich die Einheimischen nicht mal etwas von Torte als Holztechniker sagen lassen wollten. Trotzdem hatten sie natürlich viel Spaß zusammen.
Die Mädels aus dem Team und ich haben das Mädchenzimmer im Kinderheim gestrichen. Auch wir hatten viel Spaß zusammen.
Am Donnerstag galt es dann die letzten Dinge für das Jugendcamp vorzubereiten. Außerdem fuhr ein Team schon am Donnerstag los, um den Campplatz für die 280 Kids vorzubereiten. Unterwegs ereignete sich dann ein tragischer Unfall, da sich ein Teil vom Truck ohne Grund löste und so 2 Kids rausgeschleudert wurden. Ein Junge aus dem Kinderheim war kurz bewusstlos und anschließend wurde eine Gehirnblutung diagnostiziert. So verbrachten wir den Donnerstag viel im Gebet und Gott sei Dank hat das Gehirn die Blutung von selber resorbiert und heute am Montag wurde er schon wieder entlassen. Wir sind Gott so dankbar für das Wunder. Außerdem wurde kein anderes Kind richtig schlimm außer Hautschürfungen verletzt. Das war echt Bewahrung.
Das Camp begann dann am Freitagnachmittag und ging bis Montagmorgen. Es war echt erlebnisreich, spannend und herausfordernd. Ich denke, die größte Herausforderung für uns war die Hitze und der wenige Schlaf, da die Einheimischen immer sehr früh aufstehen. Trotzdem war es eine gute Zeit zusammen.
Heute abend waren wir dann mal wieder richtig was gutes Essen (nach 3 Tage nur Reis), nämlich Wiener Schnitzel im Deutschen Restaurant. Anschließend hatten wir noch eine Fish - Massage. Das bedeutet, dass Fische in einem Pool sind, in welchen man seine Füße reinhält und die Fische fressen dann die tote Haut ab. Am Anfang war es zum Schreien und super kitzelig, aber zum Schluß hatte man glatte und "neue" Füße. Echt cool.

Gottes Segen
Torte und Reni

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