Freitag, 21. Mai 2010

Praktisch, Praktisch...

Am Sonntag letzter Woche hatten wir eine super Jugendstunde, wir haben echt Gottes Gegenwart erlebt. Die Anbetungszeit war genial und anschließend hat Torte über das Thema WWJD (What Would Jesus Do) gepredigt.
Am Montag haben wir 250 Wasserfilter an ein Dorf im „middle of nowhere“ hier verteilt. Über 60% der Krankheiten sind auf die schlechte Wasserqualität zurück zu führen. Wir waren echt froh, dass wir so vielen Menschen helfen konnten.
Diese Woche brachte viele praktische Arbeiten mit sich.
Einmal haben Torte und ein einheimischer Mitarbeiter hier die Wände im oberen Teil des Common Ground Cafes neu verspachtelt und anschließend haben wir den oberen Teil neu gestrichen. Gestern haben wir es endlich fertig gestellt und auch Torte ist sehr glücklich darüber, da er nun nicht mehr um 4.00 Uhr morgens aufstehen muss (die Arbeiten im Cafe mussten größtenteils vor dem Eintreffen der Gäste getätigt werden).
Dann haben wir die Woche noch neu begonnen den Jugendraum im Kinderheim zu renovieren. Erst einmal hieß es die Wände zu putzen, da diese aufgrund des ständigen Staubes hier super dreckig waren. Selbst beim 3. Mal war das Wasser immer noch sehr dreckig. Dann haben wir mit dem Streichen begonnen, leider können wir es die Woche nicht mehr beenden.
Dann hatte auch ich diese Woche meinen ersten klinischen Einsatz mit einer anderen amerikanischen Krankenschwester zusammen. Wir sind wirklich bis ans Ende der Welt gefahren und sind dort in einem Dorf medizinisch tätig geworden. Wir haben ca. 55 Patienten in 2,5 Stunden angeschaut. Wir haben vor allem die Vitalzeichen (Puls, Blutdruck) gemacht und sie anschließend nach ihren Symptomen befragt. Teilweise konnten wir Schmerzmittel gegen zum Beispiel Rückenschmerzen vom vielen Tragen und Heben geben, teilweise mussten wir sie aber auch an einen Arzt verweisen. Leider können sich viele keinen Arzt leisten, daher hoffe ich, dass wir ihnen wirklich helfen konnten.
Diese Woche haben wir also viel praktisch gearbeitet.
Außerdem warten wir hier alle auf den Regen, da das ganze Land, die Flüsse und alles hier super trocken sind.
Zudem haben wir die Woche auch eine Gebetserhörung erlebt. Wir haben uns hier echt ein Motorrad gewünscht, damit wir einfach flexibler sind und auch mal unabhängig von anderen zum Beispiel ins Kinderheim können. Gott hat unsere Gebete erhört: Wir können uns hier kostenlos ein Motorrad von einer Bekannten ausleihen, die ihres nicht braucht.

Gottes Segen
Torte und Reni

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